Benediktinische Impulse & Glaubensvertiefung

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  • Von 15. April 2024 18:00 bis 18. April 2024 13:00
    Es ist eine schlimme offenbar unausrottbare "Falschmeldung", dass es sich bei Gott im "Alten" Testament um einen "strafenden, ja rächenden" Gott und im "Neuen" Testament um einen "liebenden, ja lieben Gott" handelt. Diese Mär hält sich leider extrem hartnäckig wie das Unkraut in unserem Garten. In diesem Kurs erfahren wir, dass Jesu Gott (und das ist Gott im "Alten" Testament!) nicht ein brutaler Tyrann, sondern eben ein Gott der Barmherzigkeit für die Menschen und die Schöpfung ist (das hebräische Wort für Barmherzigkeit, "rachamim" bedeutet wörtlich übersetzt "Mutterschoß" und weist damit auf die weibliche, die mütterliche Seite Gottes hin). Der gerechte Gott des Ersten Testaments ist kein Gott, der zugrunde richtet, sondern der aufrichtet.
  • Von 19. April 2024 18:00 bis 21. April 2024 13:00
    Viele Christen tun sich schwer, an die Auferstehung zu glauben. Wir wollen die biblischen Auferstehungsgeschichten miteinander meditieren, um das Geheimnis der Auferstehung Jesu zu verstehen, aber auch um die Hoffnung auf die eigene Auferstehung zu bestärken. Dabei zielt Auferstehung nicht nur auf unser Leben nach dem Tod. Es geht auch darum, hier und heute immer wieder aufzustehen aus dem Grab unserer Resignation und unserer Angst.
  • Von 22. April 2024 15:00 bis 26. April 2024 13:00
    Nach der Lebensmitte spürt der Mensch unaufhaltsam das Älterwerden. Älterwerden ist nicht nur ein Widerfahrnis, sondern stellt eine ganz eigene Dynamik des Lebens und Wachsens dar. Es ist ein Werden zur/in Fülle ebenso wie ein Gestalten der Abschiedlichkeit und des Sterbens. Es ist eine Zeit des Erntens wie des Aufbrechens, eine Zeit des Säens und einer neuen inneren Unruhe. Es ist das Lernen, mit diesem einen Leben einverstanden zu sein und genau in ihm in aller Brüchigkeit ganz und selbst geworden zu sein ("das Zeitliche segnen"). Die Entfaltung des Glaubens als gelebte Gottesbeziehung und die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit in ihrer unlösbaren Verwiesenheit aufeinander begleiten dieses persönliche und spirituelle Wachsen und Werden ein Leben lang. Im Bewusstwerden dieser Dynamik, im Erkennen der Gefährdungen auf dem Lebensweg und im Blick auf die Möglichkeiten eines heilenden und befreienden Umgangs gewinnt der Mensch in der Dynamik des Älterwerdens immer mehr Kompetenz, die Gottesbegegnung persönlich befreit zu leben und in der Provokation des liebenden Gottes zur Fülle seines Menschseins zu gelangen. Altwerden ist eine eigene geistliche Herausforderung, die Leben auf eine neue Weise verdichtet. Mit zunehmendem Alter wird in ihm gegenwärtig, was in den bisherigen Phasen des Lebens nur Ahnung war: Dass Gott sich entzieht und doch neu - ganz anders - dem Menschen begegnet. Es ist ein Lernen des Sich-Beschenken-Lassens und der empfangenden Dankbarkeit. Es ist ein Lernen, Gott nicht "leisten" und festhalten zu müssen, sondern sich nur von ihm lieben zu lassen und darin immer mehr die Mitmenschen und sich selbst lieb zu gewinnen. Das gemeinsame Nachdenken, der kritische Dialog und das Teilen des Glaubens sollen unter folgenden Schwerpunkten geschehen: (1) Die psychische und spirituelle Veränderungsdynamik der Gottes- und Selbstbilder nach der Lebensmitte. (2) Die eigenen existenziellen Verunsicherungen im Älterwerden und das Lernen der Annahme der in Jesus zugesagten bedingungslosen Liebe Gottes. (3) Geistlich Wachsen im Alter.
  • Von 03. Mai 2024 18:00 bis 05. Mai 2024 13:00
    "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" (Mk 12,31). Jesus verkündet die Einheit von Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe als das wichtigste Gebot. Die spirituelle Weisheit der Benediktusregel ist beseelt von der Einsicht: Nur wer sich selber in rechter Weise zu führen vermag, gelangt zum wahrhaft guten Leben und kann auch andere verantwortbar führen. Das gilt nicht nur auf dem geistlichen Weg, sondern auch im ganz Alltäglichen: "Die Annahme seiner selbst" (Romano Guardini) gehört zu den wesentlichen Aufgaben des Menschseins. Selbstliebe ist die Basis eines glücklichen und erfüllten Lebens und gelingender Beziehungserfahrungen. Doch wie kann man sie lernen und gegen die vielen Formen ihrer Schwächung und Abwertung verteidigen und stärken? In diesem Kurs wollen wir anhand von psychologischen Impulsen, leichten praktischen Übungen und im gemeinsamen Austausch in Berührung kommen mit dieser heilsamen Kraft. Der Kurs vermittelt Informationen, Erfahrungen und Methoden, die nachhaltig dabei unterstützen, die Haltung und Praxis christlicher Selbstliebe in die eigene alltägliche Lebenswirklichkeit zu integrieren.
  • Von 29. Mai 2024 17:30 bis 02. Juni 2024 13:00
    Immer wieder gibt es in unserem Leben Zeiten, die uns besonders nahelegen, unser Christwerden, das in der Taufe seinen Anfang nahm, bewusster anzuschauen und den jeweiligen Lebens- und Glaubensfragen mehr Raum zu geben. Der Kurs "Benediktinisch leben 2024" lädt dabei ein, aus den Quellen der Heiligen Schrift, der Liturgie und aus der Erfahrung und tiefen Weisheit der monastischen Tradition zu schöpfen. Das gemeinsame Gebet mit den Mönchen der Abtei, die Annäherung an ausgewählte Texte der Regel Benedikts, biblische Impulse, (Ein-)Übungen in lebensförderliche Haltungen, Stille und Austausch möchten dazu dienen, sich beherzt auf den Weg der Gottsuche einzulassen. Während des Kurses gibt es die Möglichkeit der geistlichen Begleitung, die den persönlichen Prozess unterstützt. Dieses Kursangebot richtet sich vorzugsweise an Frauen und Männer zwischen 25 und 65 Jahren, die - auf der Suche nach geistlicher Orientierung sind und ihre bisherigen Erfahrungen vertiefen wollen, - bereit sind, sich auf einen geistlichen Prozess einzulassen, - bereit sind, sich als Gruppe von ca. 20 Personen zu treffen und zwischen den Kurseinheiten in persönlicher Auseinandersetzung die Themen weiterzuführen, - und psychisch belastbar sind. Leitungsteam: P. Frank Möhler OSB, Sr. Johanna Domek OSB, Carola Holzmann Der Kurs beginnt jeweils um 17:30 Uhr und endet um 13:00 Uhr. Anmeldung und Teilnahme: Die Anmeldung setzt die Bereitschaft zur Teilnahme an ausnahmslos allen drei Teilen des Jahreskurses voraus. Er ist nur als Gesamteinheit mit allen drei Teilen buchbar. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an: p.frank@abtei-muensterschwarzach.de unter Angabe von Name, Alter und einigen Sätzen dazu, warum Sie gerne an dem Kurs teilnehmen möchten (oder Anmeldung per Post an: P. Frank Möhler OSB, 97359 Münsterschwarzach Abtei). Sie erhalten dann von uns eine Rückmeldung.
  • Von 14. Juni 2024 18:00 bis 16. Juni 2024 13:00
    Zerbrochene Partnerschaften, Freundschaften, die im Unfrieden zu Ende gehen, Schwierigkeiten im Umgang mit Kolleg:innen oder Bekannten - viele Menschen geraten immer wieder an jemanden, der ihnen nicht guttut. Häufig stecken hinter solchen Beziehungsproblemen Muster, die man sich unbewusst in der Kindheit und Jugend angeeignet hat. Sich daraus zu befreien, ist ein herausfordernder Prozess. Durch die Kombination von Erkenntnissen der Psychologie mit der Weisheit der biblischen Spiritualität will dieser Kurs Lösungswege aufzeigen, die es möglich machen, Beziehungsmuster nicht nur zu erkennen, sondern aufzubrechen und dauerhaft zum Guten zu wandeln.
  • Von 05. Juli 2024 18:00 bis 07. Juli 2024 13:00
    "Alles fließt und nichts endet, nichts bleibt je unbewegt, außer der ruhenden Mitte, die sich im Tanze erlebt. Alles muss heiliger Tanz sein, Rausch und Sehnsucht nach Sinn. Wir trinken zusammen das Leben und ertrinken nicht darin." - Dieser Auszug eines Liedtextes von Konstatin Wecker zeigt die Polarität, in der spirituelles Leben ausgespannt ist: das Fließen des Endlichen, die Ruhe des Ewigen, der Drang nach Vereinigung, das Erfordernis der Abgrenzung. Der hl. Benedikt will Wege zur Stabilität in Gott weisen. Dazu braucht es das immer neue Ausbalancieren von Gegensätzen, die im rechten Maß miteinander zu vermitteln sind: Arbeit und Gebet, Handarbeit und Lesung, Alleinsein und Gemeinschaft. Diese Spannung weckt jene gesunde Lebendigkeit, die im spirituellen Leben der Gradmesser dafür ist, auf dem richtigen Weg zum weiten Herzen zu sein, das im Glück der göttlichen Liebe ruht (RB Prol. 49). Der Tango Argentino schenkt die Erfahrung, mit der Fülle des Lebendigen im Spiel der Gegensätze leiblich-wahrnehmend und kreativ-gestaltend umgehen zu können: Nähe und Distanz, Männlichkeit und Weiblichkeit, Führen und Folgen, Aktion und Kontemplation. Anhand einfacher Elemente aus dem Tango Argentino erspüren wir Qualitäten wie achtsame Präsenz, klare Entschiedenheit, vertrauensvolle Hingabe und empathisches Leiten und üben damit die entsprechenden inneren Haltungen und äußeren Bewegungen ein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldungen sind auch ohne Partner willkommen. Männliche Teilnehmer sind ebenso herzlich willkommen. Es werden Schuhe mit glatten Sohlen, Jazzschuhe, Ballettschlappen oder dicke Socken benötigt. Gleicher Kurs: 24.230.

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