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Therapeutische Theologie: Beten angesichts des „Schweigens“ Gottes

Von 19. April 2027 15:00 bis 23. April 2027 13:00
Das Gebet ist die Weise, mit Gott in Beziehung zu leben und darin das eigene Menschwerden zu entfalten und zu gestalten. In diesem Umgang mit Gott bilden sich adäquat die Erfahrungen erlebter und gelebter Kommunikation ab. Das Beten eines Menschen spiegelt so wider, wie ein Mensch mit sich selbst und anderen im Gespräch ist. Die unterschiedlichen Lebenserfahrungen geben der Begegnung von Gott und Mensch einen je eigenen Ausdruck. Die Dynamik des Betens im Kontext der Erkenntnisse der Kommunikationspsychologie wahrzunehmen, macht die vielen Facetten des Betens verständlich, die sich bis hinein in die Sprache des „Schweigens“ Gottes verdichten. Oft begegnet der gegenwärtige Mensch, wenn er zu beten versucht, einer Leerstelle. Er weiß nicht, wie und zu wem er beten soll. Die Auseinandersetzung mit dem Gottesverlust und dem nicht mal bemerkten Fehlen Gottes provoziert eine veränderte Kultur des Betens. Die Mystik kennt die Erfahrung des Freiseins von allen Gottesbildern und öffnet den Raum für eine neue Weise der Begegnung: „Gottlos Beten“.

freie Plätze: 15

Buchungsnummer14399
OrtAbtei Münsterschwarzach
ReferentenDr. Georg Beirer
Kosten
Kursgebühr:
200,00 €
Übernachtung im EZ mit Vollpension:
376,00 €