Benediktinische Impulse & Glaubensvertiefung

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  • Von 23. April 2021 18:00 bis 25. April 2021 13:00
    Die Wurzeln der christlichen Spiritualität liegen in der Wüste Ägyptens. In diesem Seminar wollen wir uns mit den praktischen Weisheiten aus Ägyptens Wüste eingehender beschäftigen, denn sie bieten auch für den modernen Menschen viele wertvolle und hilfreiche Anhaltspunkte auf dem Weg zu einem geglückten Leben, wenn wir bestimmte Vorstellungen und Ideen des 3. und 4. Jh. wie den Dämonenkampf in unsere Erfahrungswirklichkeit übersetzen. Wir werden uns in diesem Kurs zum einen anhand kurzer Textimpulse mit dem Denken und der Lebenswelt der Wüstenvätern vertraut machen zum anderen versuchen wir in praktischen Übungen dem Ziel der Wüstenväter, nämlich offen zu sein für Gott näher zu kommen. Themen wie Achtsamkeit, Urteilsenthaltung, Schweigen stehen hierbei im Zentrum. Dieser Kurs ist keine Einführung ins Herzensgebet
  • Von 26. April 2021 15:00 bis 30. April 2021 13:00
    Die befreiende Wirklichkeit einer asketischen Lebenskultur In der öffentlichen Wahrnehmung der Armut ist durch die Diskussion des Klimawandels und seiner Bedrohungen, durch die zunehmende Sensibilisierung für die Verteilung der begrenzten Ressourcen und die damit einhergehende weltweite, defizitäre Armut ein Perspektivenwechsel eingetreten: Will der Mensch auf der Erde Zukunft haben, muss Armut für alle eine frei gewählte und gestaltete Lebenshaltung und solidarische Lebensform werden. Die Armut in der Hl. Schrift und der Tradition der Mystik ist als eine zentrale Herausforderung zu befreitem Leben wesentliches Zeichen für das Reich Gottes und Handlungsorientierung zu einem wahren Leben, zur Begegnung mit Gott, dem Menschen und sich selbst. Sie ist bleibender Anspruch auf dem Weg der Menschwerdung, aber oft veräußerlicht und aufs Materielle verkürzt. Ihre Vielschichtigkeit und Dynamik als Motivation zu einem solidarisch befreiten Dasein wurde meist auf eine spiritualisierte persönliche Verzichtsleistung reduziert. Die Auseinandersetzung der heutigen Armutsdiskussion im Angesicht weltweiter Verelendung und Ausbeutung der Schöpfung mit dem Armutsverständnis einer kritischen christlichen Spiritualität kann den Boden bereiten, Armut als eine lebensförderliche, befreiende und der Menschwerdung aller dienenden Grundhaltung und Praxis zu erkennen. Sie in die Gegenwart hinein zu konkretisieren, entfaltet die lebenswerte Vielschichtigkeit der Armut: Die "Eleganz der Einfachheit" (materielle Armut). Die Mystik der offenen Augen und Herzen (psychische Armut). Im Denken frei sein (geistige Armut). Das Leben wählen, nicht die Moral (moralische Armut). Solidarität leben im Mut zum Fragment (gemeinschaftliche Armut). Vor Gott nichts in den Händen haben (müssen) (geistliche Armut). Diese Spuren befreiender Armut ändern die Erfahrungen Gottes und das Selbstverständnis des Menschen, weil sie zu einem Wagnis der Liebe und der Freiheit provozieren: Armut verzichtet nicht, sondern liebt solidarisch. Sie wird zur gelebten Weltverantwortung als eine "asketische Weltkultur", die ein Leben in Fülle für alle Menschen im Blick behält.
  • Von 30. April 2021 18:00 bis 02. Mai 2021 13:00
    Kaum ein Wert scheint heute dringender zu sein als der Respekt. Wie können wir ihn einfordern? Wie können wir ihn anderen erweisen? Wie können wir ihn umsetzen am Arbeitsplatz, in der Familie, gegenüber der Schöpfung? Welches sind seine christlichen Wurzeln? Wir wollen uns auf eine spirituelle und zugleich praktische Suche machen nach der Kunst der gegenseitigen Wertschätzung.
  • Von 30. April 2021 18:00 bis 02. Mai 2021 13:00
    Viele Christen tun sich schwer, an die Auferstehung zu glauben. Wir wollen die biblischen Auferstehungsgeschichten miteinander meditieren, um das Geheimnis der Auferstehung Jesu zu verstehen, aber auch um die Hoffnung auf die eigene Auferstehung zu bestärken. Dabei zielt Auferstehung nicht nur auf unser Leben nach dem Tod. Es geht auch darum, hier und heute immer wieder aufzustehen aus dem Grab unserer Resignation und unserer Angst.
  • Von 03. Mai 2021 18:00 bis 09. Mai 2021 13:00
    Neuer Termin vom Kurs 21.208: Gelegentlich setzen Enttäuschungen, Schicksalsschläge und die Zumutungen des Alltags uns dermaßen zu, dass wir mit unserem Leben, mit uns selbst und auch mit Gott nicht mehr klarkommen. Weil wir schon viel zu lange die Zähne zusammengebissen und auf Sparflamme gelebt haben, flehen wir zu Gott: "Lass meine Seele leben!" Die Psychotherapie-Woche soll Ihnen einen Raum eröffnen, in dem Sie erfahren, dass und wie Gott auf Ihr Flehen antwortet und verlorenes Leben zurückschenkt. Mit Abstand zum Alltag, in heilsamer Umgebung und Atmosphäre können Sie unter erfahrener Leitung in persönlichen Gesprächen ins Wort bringen, was Ihre Seele quält, ängstigt und bedroht. Sie werden Manches sortieren, Vergangenes nach und nach ablegen und dem Weg nach vorne zuversichtlicher entgegensehen. Sie werden behutsame Schritte gehen, um wieder mehr mit sich selbst, mit Gott und Ihrem Leben ins Reine zu kommen. Ja, Ihre Seele wird leben. Wirklich leben. Bitte speziellen Flyer anfordern. Weitere Informationen und Anmeldung bitte ausschließlich über: Eva-Maria Jeske Kirchberg 8, 97516 Oberschwarzach home: www.es-muss-nicht-so-bleiben.de
  • Von 10. Mai 2021 17:30 bis 12. Mai 2021 13:00
    In Tänzen, Gebärden, Bildern und Texten können wir etwas erahnen und spüren, was sich in uns entfalten kann, was in uns angelegt und zum Ausdruck kommen will. Jesus sagt von den Mohnblumen, den "Lilien des Feldes", dass sie ohne zu arbeiten prächtig gekleidet dastehen. Ihr Beispiel will uns ermutigen, zu einem Leben im Vertrauen, "weil uns der Himmel blüht" Diesen Himmel in uns zu spüren, in uns zu entdecken, dazu kann uns das Werden und Wachsen in der Natur, in Tanz und Bewegung ermutigen. Sie sind herzlich eingeladen
  • Von 21. Mai 2021 18:00 bis 24. Mai 2021 13:00
    IWer brennt, steht in Kontakt mit seinem inneren Feuer, das im Dornbusch brennt. Dort, wo es weh tut, wo er verletzbar ist. Leidenschaft und Leiden sind Geschwister. Begeisterung gibt es nicht ohne Kontrollverlust. Wer alles im Griff hat, leuchtet nicht. Brenne ich noch für etwas? Wofür habe ich einmal gebrannt? Ist es überhaupt ein sinnvolles Ziel, für etwas zu brennen? Der Kurs nimmt Erfahrungen und Zweifel der Teilnehmenden auf und bringt sie ins Gespräch mit Erfahrungen, die die Bibel für erzählenswert hält. Wir begegnen einem Ausgebrannten, einem Propheten im Kontrollverlust. Einem Feuer, das brennt, ohne zu verbrennen. Einem, der weder ein noch aus weiss und der trotzdem nicht verzweifelt. Meister Eckhart und Karl Rahner schlagen Brücken zwischen eigenen Zuständen und Gedanken und den biblischen Erfahrungen. Das Gebet der Mönche - Komm Heil´ger Geist der Leben schafft - trägt und inspiriert unsere Auseinandersetzung. Kurze Einzelgespräche sind möglich, Teilnehmerzahl auf 12 begrenzt.
  • Von 21. Mai 2021 18:00 bis 24. Mai 2021 13:00
    Menschen haben von Anfang an ihr Leben mithilfe von Symbolen gedeutet und sich und ihre Lebensgeschichte in einem größeren Zusammenhang wiedergefunden und darin eingeordnet. Die katholische Kirche hat Symbole aufgenommen, neue entwickelt und sie seither in ihrer Liturgie und in ihren Bauwerken verwendet, um die Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen weiterzuerzählen und zu feiern. Wir wollen an diesem Wochenende den Symbolen, die uns im Gottesdienst begegnen, nachspüren und uns fragen, wie wir sie heute verstehen und sie uns eine Hilfe sein können.
  • Von 25. Mai 2021 18:00 bis 28. Mai 2021 13:00
    In einer Zeit "spiritueller Beliebigkeit", in der das Wort "Mystik" inflationär gebraucht wird, ist es dringend erforderlich, sich der Frage: "Was ist wirklich Mystik?" zu stellen. Dabei geht es nicht um eine abstrakt-wissenschaftliche Auseinandersetzung, sondern zutiefst um die Lebensgestalt des christlichen Glaubens in ökumenischer Ausrichtung. An den Tagen nach Pfingsten wird es darum gehen, einige spezifische Begriffe aus der Sicht von Mystikerinnen und Mystiker zu bedenken und für das eigene Leben fruchtbar zu machen. Ein Beispiel: "Demut" ist für viele ein besudeltes, oft missbrauchtes Wort. In der Sicht vieler MystikerInnen bedeutet es (Herkunft: "humilitas", was seinerseits wieder von "humus"="Erde" kommt) "mit beiden Beinen auf der Erde stehen", also: Wissen, woher ich komme und wohin ich gehe. Für mich ist es ein anderes Wort für christliches Selbstbewusstsein, was mit Duckmäusertum nichts zu tun hat. Berühmte Mystikerinnen sind z.B. Hildegard von Bingen, Meister Eckart, Teresa von Avila, Madeleine Delbrêl oder auch Dag Hammarskjöld.
  • Von 31. Mai 2021 14:00 bis 02. Juni 2021 14:00
    Einführung in die Gestaltung eines Bibliologs mit nicht-narrativen Texten (Psalmen, Weisheitsliteratur, Paulusbriefe, Hymnen, Genealogien, theologisierende Texte der Evangelien usw.), in denen keine erzählerische Handlung im Vordergrund steht, sondern Metaphern, Lobpreis und Erklärungen. Dadurch erweitert sich das Repertoire der bibliologischen Texte erheblich. Der Kurs beschreibt das Verständnis und Methoden der Bearbeitung (Kreation einer Rahmenhandlung oder Befragung nicht-menschlicher Rollen aus dem Text) für einen solchen Bibliolog. Die Teilnehmer lernen Vorgehensweisen kennen und gestalten ihren ersten eigenen Bibliolog mit einem nicht-narrativen Text. Die erfolgreiche Teilnahme wird zertifiziert vom Netzwerk Bibliolog International und berechtigt dazu, im Namen des Netzwerks solche Bibliologe durchzuführen. Voraussetzung: Absolvierung eines Grundkurses Bibliolog mit Zertifikat
  • Von 02. Juni 2021 15:00 bis 04. Juni 2021 16:00
    Bibliolog ist ein Weg, gemeinsam mit einer Gruppe einen Text auszulegen. In der Grundform des Bibliologs geschieht dies so, dass sich die Teilnehmenden mit einer biblischen Gestalt identifizieren und diese Rolle mit Leben füllen. Im Aufbaukurs "Encounter" gestaltet die Leitung eine Begegnung zweier biblischer Gestalten, die bibliologisch miteinander in einen Dialog treten. Encounter dient der vertiefenden Erkundung einer Situation, meist einer Beziehung. Da diese Form ein Anwärmen in der Grundform mit echoing und interviewing braucht, eignet es sich nicht als Einstieg in einen Bibliolog, sondern entsteht als eine Steigerung der Intensität in einem längeren Bibliolog. Eine wichtige Intervention beim Encounter ist der Rollenwechsel: die Teilgruppe, die die eine Rolle bisher hatte, übernimmt die andere und umgekehrt. Dies entfaltet meist eine vertiefende Dynamik. Wie begegnen sich Isaak und Ismael, als sie sich - offensichtlich nach langer Zeit getrennter Leben - am Grab ihres Vaters Abraham wieder begegnen (Gen 25,9)? Oder was haben sich Mose und Miriam zu sagen, als sie sich treffen, nachdem Mose einige Jahre bei der Tochter des Pharao im Palast gewohnt hat (Szene nach Ex 2,10)? Im Kurs wird Encounter gezeigt und reflektiert, aber auch praktisch ausprobiert und geübt. Voraussetzung für die Teilnahme am Aufbaukurs ist ein erfolgreicher Abschluss des Grundkurses mit Zertifikat und Erfahrungen mit dem Bibliolog in eigener Praxis.
  • Von 04. Juni 2021 18:00 bis 06. Juni 2021 13:00
    Die Benediktsregel ist nicht nur für Mönche, sie ist auch Lebensregel. Sie gibt Orientierung, wie wir gut miteinander umgehen können: "einander achten" ist für Benedikt ein Leitwort. Wie wir uns in unserer Partnerschaft achten können und miteinander umgehen, steht im Mittelpunkt dieses Kurses. Wir gehen von den eigenen Erfahrungen in der Partnerschaft aus und schöpfen neue Impulse aus Benedikts Regel. Der Kurs ist nur für Paare.
  • Von 07. Juni 2021 18:00 bis 13. Juni 2021 13:00
    Was ist es, was uns in der Natur aufleben lässt und so lebendig macht? Im Gehen durch verschiedene Naturräume, im erlebenden Betrachten ihrer Schönheit, ihrer Stärke und gleichzeitiger Verwundbarkeit, ihrer oftmals verborgenen Geheimnisse können unsere eigenen Lebensthemen, unser Menschsein, zum Klingen kommen. Ähnlicher Kurs: 21.243
  • Von 18. Juni 2021 18:00 bis 20. Juni 2021 13:00
    Rituale schaffen eine heilige Zeit, über die niemand verfügen kann, die uns gehört, in der wir offen werden für Gott. Allein das Heilige vermag zu heilen, sagen die Griechen. Wir wollen in diesem Kurs unsere persönlichen Rituale anschauen und einige Rituale einüben. Und wir wollen auch die kirchlichen Rituale befragen, wie weit sie heute ihre heilende Kraft den Menschen vermitteln können.
  • Von 22. Juni 2021 18:00 bis 25. Juni 2021 13:00
    Das "Gleichnis vom verlorenen Sohn" (Lk 15,11-32) ist viel mehr als nur eine Geschichte von einem Sohn, der auf dem Weg der Selbstfindung ganz unten landet und doch am Ende wieder vorbehaltlos von seinem Vater in die Arme genommen wird. Diese Geschichte spiegelt sozusagen als Subtext die tiefe Sehnsucht aller Söhne nach einem idealen, weil präsenten und emotional ansprechbaren Vater - ganz gleich wohin einen der eigene Lebensweg führt. Doch allzu oft glänzen Väter durch äußere wie innere Abwesenheit, das Verhältnis Sohn - Vater ist alles andere als einfach. In diesem Kurs sind Sie eingeladen, sich auf eine zweifache Spurensuche zu begeben: 1. auf die Suche nach Ihren Vater-Sehnsüchten und Vater-Bildern und 2. auf die Suche nach dem realen Vater und dem eigenen Verhältnis zu ihm. Methodisch arbeite ich erfahrungsorientiert und mit Gruppen-, Kleingruppen- und Stillarbeit.
  • Von 25. Juni 2021 18:00 bis 27. Juni 2021 13:00
    Sobald uns ein Leiden trifft, fragen wir uns: Womit habe ich das verdient? Warum hat mir Gott das geschickt? Gegenüber solchen in unseren Köpfen tief verankerten Fragen hat uns Jesus gelehrt, nicht nach dem Warum zu fragen, sondern nach Wegen zu suchen, wie wir mit dem umgehen, was uns täglich durchkreuzt: eine Krankheit, der Tod eines lieben Menschen, ein Scheitern im Beruf oder in der Ehe. Wir wollen in der Bibel nach Antworten und Wegen suchen, wie wir mit dem Leid, das uns trifft, so umgehen können, dass es uns nicht zerbricht, sondern aufbricht für unser wahres Selbst und für das Geheimnis des unbegreiflichen Gottes.
  • Von 28. Juni 2021 18:00 bis 01. Juli 2021 13:00
    "Die biblischen Kommentare zu dieser Stelle aus dem Galaterbrief sind strohtrocken. Manche Exegeten wollen beweisen, dass Paulus kein Mystiker ist. Doch für mich ist dieser Satz Ausdruck tiefer Mystik", schreibt P. Anselm Grün. In diesen Tagen um das Hochfest Peter und Paul (29.6.) begeben wir uns auf die Spuren des Völkerapostels und werden seine mystische Seite entdecken. Dieser Versuch einer Annäherung an Paulus als Mystiker lohnt, denn er teilt unsere Situation: Er und wir sind Glaubende, die Jesus nie gesehen haben. So kann er uns helfen, unseren Glauben neu zu leben.
  • Von 02. Juli 2021 18:00 bis 04. Juli 2021 13:00
    Im Alltag sind wir auf viele Dinge konzentriert. Arbeit, Familie, Sorgen und Herausforderungen. Wir stehen unter den Blicken von vielen verschiedenen Menschen. Manchmal tut es gut, die Perspektive zu wechseln und mich selbst von Gott freundlich ansehen zu lassen. Hinsehen, wie er mich, meine Situation und mein Leben sieht. Mich beschenken lassen von Gott und Menschen mit guten Worten und seinem Segen. Dieser Blickwechsel schafft Veränderung und hilft mit neuer Kraft in den Alltag zurück zu kehren. Er lässt mich versöhnen mit mir selbst und mit meinem Nächsten. Dabei wollen wir uns an der biblischen Geschichte der Magd Hagar orientieren, die in einer schwierigen Lebenssituation den freundlichen Blick Gottes auf ihr Leben entdeckt.
  • Von 16. Juli 2021 18:00 bis 18. Juli 2021 13:00
    Seit es Menschen gibt, suchen sie nach wahrem Glücklichsein. Alle spirituellen Systeme sind letztlich Versuche, Wege zu umfassend gelingendem (Zusammen )Leben zu erschließen. Die Positive Psychologie erforscht, welche Einstellungen und Verhaltensweisen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, ein glückliches Leben führen zu können. Dazu entwickelt sie theoretische Konzepte und praktische Interventionen mit beeindruckenden empirischen Wirksamkeitsnachweisen. Eine säkulare Wissenschaft befasst sich also mit jener uralten Menschheitssehnsucht nach dem "Leben in Fülle" (Joh 10,10). Der Glaube an deren Erfüllung ergibt nur Sinn in einem transzendenzoffenen Wirklichkeitsverständnis, das mit der realen Präsenz des Göttlichen rechnet. Eine interdisziplinäre und interreligiöse Beleuchtung dieses fruchtbaren Zusammenwirkens von Spiritualität und Psychologie erschließt faszinierende Perspektiven einer ganzheitlichen Weltsicht und eines faktisch realisierbaren Stils "erlösten" Lebens. Dazu vermittelt der Kurs die theoretischen Grundlagen auf dem aktuellsten Forschungsstand und bietet Raum für die intensive Auseinandersetzung mit persönlichem Anwendungsbezug. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, das Gelernte anhand praktischer Übungen unter professioneller Anleitung direkt auszuprobieren. - Dieser Kurs ist nur für Teilnehmende im Alter zwischen 18 und 50 Jahren geöffnet.
  • Von 16. Juli 2021 18:00 bis 18. Juli 2021 13:00
    Kinder zu haben gilt in Kirche und Gesellschaft weithin als "normal". Doch eine wachsende Zahl von Menschen hat aus unterschiedlichen Gründen keine Kinder. Meist werden nur die Begrenzungen und Verluste dieser Lebensform wahrgenommen. Die Chancen kommen selten in den Blick. Wir wollen Raum geben um über die Begrenzungen ins Gespräch zu kommen. Und wir wollen die besonderen Möglichkeiten dieser Lebensform - als Single oder Paar ohne Kinder - miteinander entdecken und in den Blick nehmen, wie ein Leben ohne Kinder für uns selbst und für andere zum Segen werden kann. Impulse, Austausch, Einzelphasen und kreatives Arbeiten wechseln sich ab - eingebettet in die Tagesstruktur der Abtei mit der Möglichkeit, an der Liturgie der Mönche teilzunehmen.

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